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Shuffleboard ist auf Kreuzfahrten sehr beliebt und wird gerne an Deck, mit dem Blick aufs Meer und der Sonne im Gesicht, gespielt. Was heute eine nette Art der Geselligkeit ist, geht schon bis in die Seefahrergeschichte des 19. Jahrhunderts zurück, und stellt eine langjährige Tradition dar. Heutzutage finden sich die Shuffleboard Felder häufig in jeder Umgebung wieder, in der Urlaub gemacht wird – Hotelanlagen oder, auch historisch bedingt, auf Kreuzfahrten

Geschichte

Bereits im 16. Jahrhundert spielten unter anderem englische Adlige “Shovelboard”. Den unteren Schichten der Gesellschaft war das Spiel jedoch verboten und es kam wieder aus der Mode. 

Im 19. Jahrhundert tauchte es im Laufe der Geschichte wieder auf, diesmal aber an Bord verschiedener Schiffe als Zeitvertreib langer Überfahrten. Erneut handelte es sich um die reicheren Personen, die das Outdoor-Spiel zu ihrer Freizeit zählten. Wohlhabende Passagiere monatelanger Schiffsreisen wurden nun jedoch zu geselligen Kreuzfahrt Gästen, die Spaß daran haben, Shuffleboard-Disks mit langen Cue-Stangen übers Deck zu schieben. Shuffleboard gehört bei den meisten Kreuzfahrtreedereien zum festen Programm, zum Einen aufgrund der Nachfrage von Passagieren, zum Anderen, um die Tradition zu wahren, die sich über Jahre hinweg an Bord verschiedener Schiffe entwickelte.

Steuer auf einem Schiff

Spielfeld 

Das Spielfeld ist besonders glatt und meist demontabel. Auf der Bahn sind zwei Felder (Recht- oder Dreiecke) aufgemalt, die nochmals in verschiedene Felder unterteilt sind. Sie beinhalten unterschiedliche Punktzahlen, wobei die Spitze bzw. das Ende die höchste und auch die am schwierigsten zu erreichende Punktzahl darstellt.

Spielfeld Maße

Das Shuffleboard-Feld ist meist 15 m lang und rund 1,80 m breit. Jedoch verfügt die reine Spielfläche nur über eine Länge von ca. 11,90 m, mit einer “neutralen Zone” in der Mitte des Spielfeldes, die jeweils durch eine “Dead Line” markiert ist. Hinzu kommen dann die Wertungs-Felder an Kopf und Fuss des Feldes, die über die Punktzahlen entscheiden. 

Zubehör

Zur Ausstattung gehört ein Cue, ein maxmial 1,90 m langer Stab, an dessen Ende sich ein U-förmiger Halbkreis befindet, der die Disks aufnehmen kann.

Die Disks, die mit dem Cue beschleunigt werden müssen sind ca. 2-3 cm flach und haben einen Durchmesser von rund 15 cm. Sie wiegen meist zwischen 300 und 500 Gramm. Auch die Disks sind wie das Spielfeld sehr glatt, um möglichst gut über die Oberfläche gleiten zu können. 

Spielregeln

Die Regeln sind sehr unkompliziert und sehr leicht einzuprägen. Mit dem Cue wird der Disk in Richtung des Wertungs-Feldes geschoben. Dieses ist auf Kreuzfahrtschiffen meist rechteckig. Es ist wiederum in verschiedene Kästchen mit Punktzahlen unterteilt – die Punktzahl die auf dem Kästchen steht, das der Spieler mit seinem Versuch erreicht hat, erhält er auch. Sobald der Disk jedoch eine Linie berührt, erhält der Spieler keine Punkte. Gezählt werden die erreichten Punkte jedoch immer erst am Ende einer Runde, bzw. einer sogenannten “Fame”. Möglicherweise wurde bis dahin der Disk durch einen anderen Mitspieler verschoben, sodass es ein anderes Ergebnis gibt, als bei dem eigenen Versuch erzielt wurde. Pro Versuch können zehn, acht, sieben und minus zehn Punkte erreicht werden.

Bleibt ein Disk vor dem Wertungs-Feld liegen, wird es aus dem Spiel genommen. 

Pro Frame hat jeder Spieler vier Disks. Meist dauert das Spiel an, bis ein Mitspieler 75 Punkte erreicht hat, das entspricht meist zehn Frames.

Um sich ganz genau über jegliche Regeln von Shuffleboard zu informieren, kann sich jeder online die genaue Anleitung durchlesen.

Spielverlauf

Mit den Cues versuchen die Spieler von der einen Seite des Spielfeldes ihre Disks abwechselnd auf das Drei- oder Rechteck der anderen Seite zu schieben. Wenn von beiden Seiten alle Disks gespielt worden sind, werden die Punkte gezählt. Der Spieler, der am Ende aller Frames das höchste Ergebnis erzielt hat, ist der Gewinner.

Table Shuffleboard

Diese Form von Shuffleboard wird auch Shufflepuck genannt und ist die Tischvariante des Spiels. Die ca. zwei Meter langen Cues werden dabei nicht verwendet. Stattdessen schieben die Mitspieler die Disks mit den Händen hin und her.

Table Shuffleboard

Shuffleboard ist eine tolle Möglichlkeit, beispielsweise einen Seetag zu verbringen oder auch Kontakte an Bord zu knüpfen. Daher eignet sich das Spiel sowohl für Familien und Freunde, als auch für Singles auf Kreuzfahrt. Für alle Zielgruppen hält “Mein Kreuzfahrttreff” noch weitere, interessante Informationen bereit.

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